Thorsten Kistner

Hypnose- & NLP-Coaching

Auftritts-Coaching · online aus München

Souverän präsentieren: Lampenfieber nutzen statt bekämpfen

Kurz gesagt

Im Hypnose-Coaching für Vorträge, Pitches und Reden lernst du, die Aufregung vor dem Auftritt als Energie zu lesen statt als Warnsignal. Ziel ist, dass du vorne stehst, deinen Faden behältst und das Publikum wieder als Menschen siehst – nicht als Jury. Online per Video – von dort, wo du dich wohlfühlst.

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15 Minuten · unverbindlich · direkt mit mir

Kennst du das?

Lampenfieber zeigt sich selten erst auf der Bühne – oft beginnt es schon Tage vorher.

Im Teammeeting bist du als Nächste dran, und während die Kollegin vor dir spricht, hörst du nur noch deinen eigenen Puls.

Du klickst auf die erste Folie, und die Hand mit dem Presenter zittert so, dass der Laserpunkt über die Leinwand tanzt.

Mitten im Satz ist der Kopf leer, obwohl du die Präsentation am Abend vorher dreimal laut durchgegangen bist.

Für die Rede auf der Hochzeit deines Bruders schreibst du jedes Wort auf, weil du deiner Stimme frei nicht traust.

Im Pitch schaut jemand in der ersten Reihe aufs Handy, und du bist sicher, dass du ihn gerade verlierst.

Das alles ist eine normale Reaktion darauf, gesehen und gehört zu werden. Viele, die vorne souverän wirken, kennen genau diese Momente – sie haben nur gelernt, anders damit umzugehen.

Was dahintersteckt

Vor einem Auftritt schaltet der Körper auf Leistung: Herz schneller, Atmung flacher, Muskeln angespannt. Dieselbe Aktivierung, die dich wach und präsent macht, wird zum Problem, sobald du sie als Gefahr deutest – dann wandert die Aufmerksamkeit von deinem Inhalt zu dir selbst, zu den zitternden Knien und zu den Gesichtern im Raum. Genau dieser Blick nach innen sorgt dafür, dass der Faden reißt.

Gute Vorbereitung hilft, aber sie erreicht diesen Moment oft nicht: Du weißt, was du sagen willst, und trotzdem reagiert der Körper, als stündest du vor einem Tribunal. Hypnose setzt an der Deutung und an der Vorstellung an. Im entspannten, wachen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit spielst du den Auftritt innerlich durch, bis er sich vertrauter anfühlt – und ordnest das Herzklopfen neu ein: als Startsignal statt als Alarm.

Dein Zielbild · Präsent auf der Bühne

Präsent auf der Bühne

Du stehst vor dem Raum, die Blicke richten sich auf dich, und du spürst, wie dein Stand fest wird. Die ersten Sätze kommen ruhig, du schaust einzelne Menschen an und sprichst mit ihnen, nicht vor ihnen. Du bist jemand, der den Raum einnimmt und gern gehört wird.

Du nutzt dein Lampenfieber als Energie für den Auftritt.

Du machst Pausen und hältst Blickkontakt.

Du sprichst frei, auch wenn eine Folie hakt.

In der Hypnose stehst du schon vorher auf deiner Bühne und verankerst den Zustand, den du dort haben willst.

Woran wir in den Sitzungen arbeiten

01

Lampenfieber umdeuten

Wir schauen genau hin, wie sich deine Aufregung körperlich anfühlt und wann sie einsetzt. In Trance übst du, dieselben Signale als Bereitschaft zu erleben – ähnlich wie eine Musikerin, die das Kribbeln vor dem Konzert braucht.

02

Den Auftritt mental proben

Du gehst deinen konkreten Termin innerlich durch: Raum betreten, erste Sätze, Blick ins Publikum, eine knifflige Rückfrage. Diese mentale Probe wiederholst du so oft, dass sich der echte Moment weniger wie eine Premiere anfühlt.

03

Ein Anker für den Einstieg

Die ersten Sekunden sind oft die schwersten. Wir verknüpfen einen ruhigen, geerdeten Zustand mit einer unauffälligen Geste, etwa Daumen und Zeigefinger aneinanderzulegen, die du direkt vor dem Aufstehen nutzen kannst.

04

Ein Plan für den Blackout

Mit Wenn-dann-Sätzen legst du vorher fest, was passiert, wenn der Kopf leer wird: Wenn ich den Faden verliere, dann atme ich aus, schaue auf meine Stichpunkte und wiederhole den letzten Satz. So bleibt ein Hänger ein kurzer Moment statt einer Abwärtsspirale.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Nehmen wir Jana, Projektleiterin, die in einigen Wochen ihre Ergebnisse vor der Geschäftsführung präsentieren soll und bei jeder Präsentation eine brüchige Stimme bekommt. In der ersten Sitzung erzählt sie, dass es immer dann kippt, wenn der Bereichsleiter die Arme verschränkt. Wir proben genau diese Szene in Trance und verknüpfen ihr Ruhegefühl mit dem Griff an den Presenter. In den Tagen danach hört sie abends das Audio und probt den Einstieg mit Selbsthypnose. In der zweiten Sitzung arbeiten wir mit dem, was beim Üben auffiel – zum Beispiel mit der Fragerunde, die ihr inzwischen mehr Sorgen macht als der Vortrag selbst. Vor der Präsentation nutzt sie den Griff an den Presenter als Startsignal und geht mit einem vorbereiteten Satz in die Fragerunde. So könnte es aussehen – ein ausgedachtes Beispiel.

Deine Übung für zu Hause

Die Zwei-Minuten-Bühne

Setz dich vor dem Auftritt kurz hin, atme dreimal langsam aus und lass die Augen zufallen. Stell dir vor, du stehst bereits vorne, sprichst deinen ersten Satz und spürst deine Füße fest auf dem Boden – die Aufregung als Schwung, nicht als Gegner. Dann löst du deinen Anker aus und öffnest die Augen. Die Übung passt in die Tage vor dem Termin und in die letzten Minuten davor, etwa im Auto oder in einem ruhigen Flur.

Was du mitnimmst

Eine eigene Deutung für dein Lampenfieber, die du vor jedem Auftritt bewusst abrufen kannst.

Einen Anker und einen Wenn-dann-Plan für den ersten Satz und für den Moment, in dem der Faden reißt.

Eine kurze Selbsthypnose zur mentalen Probe, die du auf jeden neuen Vortrag, Pitch oder jede Rede übertragen kannst.

Warum das funktionieren kann

Eine Studie zu Redeangst zeigt, wie viel die eigene Erwartung ausmacht: Wurde ein verhaltensorientiertes Training durch Hypnose ergänzt, hatten die Teilnehmenden höhere Erwartungen, und ihre Angst ließ während der Rede schneller nach (Schoenberger et al. 1997). Positive Erwartung ist ganz allgemein ein gut untersuchter Wirkfaktor bei Hypnose (Kirsch). Meta-Analysen zeigen zudem, dass Hypnose zusätzlich zu verhaltensorientierten Methoden besser abschneidet als diese Methoden allein (Kirsch et al. 1995; Ramondo et al. 2021) – deshalb verbinden wir Trance immer mit echtem Üben deines Einstiegs. Eine große Meta-Analyse zeigt außerdem, dass mentale Vorstellung die Leistung bei eingeübten Bewegungsabläufen verbessern kann (Simonsmeier et al. 2021); darauf baut die mentale Probe deines Auftritts auf.

Für wen das Coaching passt – und wann ich weiterverweise

Das Coaching passt, wenn dich Auftritte nervös machen, du sie aber grundsätzlich bewältigst – auch wenn es sich manchmal nur nach Durchhalten anfühlt. Wenn du Situationen mit Publikum seit Langem meidest, die Angst dein Berufsleben stark einschränkt oder du vor Auftritten Panikattacken erlebst, kann eine soziale Angststörung dahinterstehen; dann sind eine Psychotherapie oder zunächst deine Hausärztin die richtige Anlaufstelle. Stimmprobleme, die auch ohne Aufregung auftreten, gehören in HNO-ärztliche oder logopädische Hände. Wo du stehst, klären wir offen im kostenlosen Vorgespräch.

Beruflicher Anlass?

Geht es um Präsentationen, Vorträge oder Auftritte im Job, können die Kosten als Werbungskosten absetzbar sein, oder dein Arbeitgeber übernimmt sie. Auf Wunsch stelle ich die Rechnung direkt an dein Unternehmen. Allgemeiner Hinweis, keine Steuerberatung.

Häufige Fragen

Soll die Aufregung danach ganz verschwinden?

Meistens nicht. Ein gewisses Maß an Anspannung macht dich wach, schnell im Kopf und präsent vor Publikum. Ziel ist, dass die Aufregung dich trägt, statt dich zu übernehmen.

Hilft das auch bei einer einzelnen Rede, etwa auf einer Hochzeit?

Ja, ein konkreter Termin ist sogar ein guter Anlass. Wir proben dann genau diese Situation – mit Gästen, Mikrofon und dem Moment, in dem du das Glas abstellst und anfängst. Plane etwas Vorlauf ein, damit Zeit für die Übungsphase bleibt.

Muss mein Vortrag schon fertig sein?

Nein. Inhaltliche Vorbereitung und Foliengestaltung sind nicht Teil des Coachings. Es hilft aber, wenn du ungefähr weißt, worüber du sprichst, damit wir die mentale Probe an deinem echten Einstieg üben können.

Warum online, wenn es doch ums Auftreten vor Menschen geht?

Weil du die Ruhe vor allem dort brauchst, wo du dich vorbereitest – am Schreibtisch, vor dem Laptop, oft direkt vor einem wichtigen Call. Du übst den Zustand in deiner gewohnten Umgebung und nimmst ihn von dort mit. Wer im Job viel per Video präsentiert, trainiert dabei ganz nebenbei im passenden Setting.

Was ist, wenn ich in Trance nicht richtig abschalten kann?

Das musst du nicht. Hypnose ist ein wacher, fokussierter Zustand, ähnlich wie Tagträumen, und du behältst jederzeit die Kontrolle. Menschen sprechen unterschiedlich stark darauf an, und auch eine leichte Trance reicht für die mentale Probe.

Auf einen Blick

Vorgespräch

kostenlos, 15 Minuten, per Telefon oder Video

Paket

Fokus: 2 Sitzungen · Begleitung: 2 Sitzungen plus Extras

Begleitung

Persönliche Trance-Aufnahme, 3 Fragen per Nachricht innerhalb von 4 Wochen und ein 15-Minuten-Call vor deinem wichtigen Moment

Inklusive

Du lernst Selbsthypnose für deine Auftritte und erhältst ein Trance-Audio zum Thema Lampenfieber und Präsentieren; im Paket Begleitung kommt eine persönliche Aufnahme hinzu, zugeschnitten auf deinen konkreten Termin.

Ort

online per Video, werktags 10–18 Uhr

Investition in dich

Fokus 490 € · Begleitung 790 € · Upgrade nach der ersten Sitzung für 300 € · weitere Sitzungen zubuchbar

So läuft es ab

1. Vorgespräch: Wir klären, ob das Coaching zu dir passt.
2. Fragebogen: Du beschreibst kurz dein Anliegen und die Situationen, um die es dir geht.
3. Sitzung 1: Wir schauen genau auf deine Situationen, dann folgt die Hypnose. Du gehst mit einer ersten Übung nach Hause.
4. Zwischen den Sitzungen: Du übst mit deinem Trance-Audio und mit Selbsthypnose. Mit dem Paket Begleitung kannst du mir zusätzlich Fragen schreiben.
5. Sitzung 2 nach 10–14 Tagen: Wir festigen, was gut läuft, und arbeiten an dem, was noch hakt. Jeder Mensch ist anders – reichen dir zwei Sitzungen nicht, buchst du einfach weitere dazu.

Lass uns in 15 Minuten klären, ob das Coaching zu dir passt.

Unverbindlich, per Telefon oder Video – und direkt mit mir.

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Thorsten Kistner

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Sitzungen online im DACH-Raum

Hypnose-Coaching ist keine Heilbehandlung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Krankheiten. Ergebnisse sind individuell, es gibt keine Erfolgsgarantie.