Gewohnheits-Coaching · online aus München
Gewohnheiten ablegen mit Hypnose – den Autopiloten unterbrechen
Kurz gesagt
Ob Nägelkauen, der ständige Griff zum Handy oder das Aufschieben bis kurz vor knapp: Viele Gewohnheiten laufen ab, bevor du sie bemerkst. In diesem Hypnose-Coaching lernst du, den Auslöser rechtzeitig zu erkennen und eine neue Reaktion so einzuüben, dass sie dir zunehmend selbstverständlich wird. Online per Video – von dort, wo du dich wohlfühlst.
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Kennst du das?
Vielleicht ertappst du dich in einer dieser Situationen:
Mitten im Meeting merkst du, dass du schon wieder am Daumennagel kaust – und weißt nicht, seit wann.
Du nimmst das Handy, um kurz die Uhrzeit zu sehen, und legst es zwanzig Minuten später wieder hin, ohne die Uhrzeit zu kennen.
Die Steuererklärung liegt seit Wochen oben auf dem Stapel, und du räumst lieber den Keller auf.
Beim Krimi am Abend greifen deine Finger nach der Nagelhaut, sobald die Spannung steigt.
Im Bett willst du nur noch kurz durch die Nachrichten scrollen – und plötzlich ist es halb eins.
Das hat wenig mit fehlender Disziplin zu tun. Gewohnheiten sind effizient: Sie sparen Nachdenken – auch dann, wenn du sie gar nicht mehr willst.
Was dahintersteckt
Eine Gewohnheit besteht aus drei Teilen: einem Auslöser wie Langeweile, Anspannung oder einem leeren Moment, einer Handlung und einer kleinen Belohnung – Entlastung, Ablenkung, ein kurzer Kick. Je öfter diese Kette abläuft, desto mehr übernimmt der Autopilot, und desto später merkst du, was deine Hände gerade tun.
Der Vorsatz „Ich lasse das jetzt einfach“ meldet sich oft erst, wenn die Handlung schon läuft. Bewährt hat sich deshalb ein anderer Weg: den Auslöser bewusst bemerken und eine Gegenreaktion einüben, die mit der alten Handlung nicht vereinbar ist. Hypnose als Zustand fokussierter Aufmerksamkeit kann helfen, diese Wahrnehmung zu schärfen und die neue Reaktion so oft mental zu üben, dass sie im Alltag schneller zur Verfügung steht.
Dein Zielbild · Bewusst statt Autopilot
Du bestimmst, was du tust – bewusst statt auf Autopilot
Der Moment, in dem früher automatisch die alte Gewohnheit startete, kommt – und du bemerkst ihn. Ein kurzer Atemzug, und deine Hand macht etwas anderes, ganz selbstverständlich. Du bist jemand, der seine Gewohnheiten wählt, statt von ihnen gewählt zu werden.
Du erkennst deine Auslöser, bevor die Hand reagiert.
Du hast für jeden Auslöser eine neue, eigene Antwort.
Du handelst bewusst, auch wenn der Tag hektisch ist.
In den Sitzungen spielen wir deine neue Reaktion so oft durch, dass sie dir im Alltag schneller einfällt als der alte Autopilot.
Woran wir in den Sitzungen arbeiten
01
Den Auslöser sichtbar machen
Wir zerlegen deine Gewohnheit in Zeitlupe: Wo bist du, was fühlst du, was tun deine Hände in den Sekunden davor? In Trance gehst du eine typische Situation noch einmal durch und entdeckst die ersten Vorboten, die du bisher übersehen hast.
02
Eine Gegenreaktion wählen
Nach dem Habit-Reversal-Prinzip suchst du eine Handlung, die mit der alten nicht gleichzeitig geht – etwa die Hände locker zur Faust schließen statt Nägel kauen oder das Handy mit dem Display nach unten weglegen statt es in die Hand zu nehmen. Diese Gegenreaktion üben wir in der Sitzung mental, bis sie sich natürlich anfühlt.
03
Aufschieben entschärfen
Beim Aufschieben ist der Auslöser oft ein unangenehmes Gefühl beim Gedanken an die Aufgabe. Mit mentalem Kontrastieren machst du dir Ziel und Hindernis klar und formulierst einen Wenn-dann-Plan für den allerersten, winzigen Schritt.
04
Den leeren Moment füllen
Viele Gewohnheiten springen ein, wenn gerade nichts zu tun ist – an der Bushaltestelle, in der Werbepause, vor dem Einschlafen. Wir klären, was du in diesen Momenten eigentlich brauchst, und verankern eine Alternative, die dir genau das gibt.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Jonas, 29, Softwareentwickler, kaut beim Nachdenken an den Nägeln und greift in jeder Denkpause zum Handy. In der ersten Sitzung merkt er, dass beides im selben Moment beginnt: wenn ein Problem im Code nicht sofort lösbar ist. Er übt in Trance, dieses Hängenbleiben als Signal zu bemerken, und wählt als Gegenreaktion, die Hände flach auf den Tisch zu legen und einmal tief auszuatmen; das Handy wandert während der Arbeitsphasen in die Schublade. In der Übungsphase führt er eine einfache Strichliste, wann er den Auslöser bemerkt hat, und hört die Selbsthypnose. In der zweiten Sitzung geht es darum, den Ablauf auch in Meetings zu nutzen. Danach legt er dort die Hände bewusst auf den Tisch, sobald er hängen bleibt, und bemerkt den Moment oft, bevor die Finger am Mund sind. Ein ausgedachtes Beispiel – dein Weg kann ganz anders aussehen.
Deine Übung für zu Hause
Bemerken – Stopp – Hände
Sobald du den Auslöser bemerkst oder die Handlung schon begonnen hat, sagst du innerlich „Stopp“, führst deine Gegenreaktion aus und nimmst einen langsamen Atemzug. Wichtig ist nicht, ob du rechtzeitig bist, sondern dass du es bemerkst – jedes Bemerken stärkt die neue Spur. Einmal am Tag gehst du in einer kurzen Selbsthypnose eine typische Situation im Kopf durch und erlebst, wie du den Auslöser früh wahrnimmst und ruhig anders reagierst.
Was du mitnimmst
Eine genaue Beschreibung deiner Gewohnheitskette – vom ersten Auslöser bis zur kleinen Belohnung danach.
Eine eingeübte Gegenreaktion, die du unauffällig überall einsetzen kannst, im Büro wie auf dem Sofa.
Konkrete Wenn-dann-Pläne für die Momente, in denen du sonst aufschiebst oder zum Handy greifst.
Warum das funktionieren kann
Das Prinzip, auf dem dieses Coaching aufbaut, ist gut untersucht: Den Auslöser bewusst machen und eine Gegenreaktion einüben – das sogenannte Habit Reversal – hat sich in Studien bewährt (Bate et al. 2011). Hypnose ergänzt das sinnvoll, denn in Meta-Analysen schneidet sie zusätzlich zu verhaltensorientierten Methoden besser ab als diese Methoden allein (Kirsch et al. 1995; Ramondo et al. 2021); im fokussierten Zustand nimmst du die ersten Vorboten feiner wahr und probst die neue Reaktion besonders lebendig. Für das Aufschieben gilt: Wer Ziel und Hindernis klärt und einen Wenn-dann-Plan formuliert, erreicht seine Ziele häufiger (Wang et al. 2021). Selbsthypnose wirkt besonders, wenn man sie als Fähigkeit übt (Eason & Parris 2019) – deshalb trainierst du sie täglich, und jedes Bemerken zählt.
Für wen das Coaching passt – und wann ich weiterverweise
Das Coaching passt bei Gewohnheiten, die dich nerven, aber deinen Alltag nicht beherrschen. Wenn du dir Haare ausreißt, an der Haut zupfst, bis Wunden entstehen, oder dich Gedanken und Handlungen zwanghaft festhalten, sind das klinische Themen, für die Psychotherapie oder ärztliche Begleitung der richtige Weg ist. Das gilt auch, wenn die Handynutzung Ausbildung, Arbeit oder Beziehungen ernsthaft gefährdet. Im kostenlosen Vorgespräch schauen wir offen, ob Coaching zu deinem Anliegen passt.
Häufige Fragen
Kann ich mehrere Gewohnheiten gleichzeitig angehen?
Wir beginnen meist mit einer, damit du den Ablauf von Auslöser und Gegenreaktion gründlich kennenlernst. Oft hängen Gewohnheiten zusammen – wie Nägelkauen und Handy-Griff beim Nachdenken –, dann lässt sich das Prinzip gut übertragen.
Muss ich das Handy ganz weglegen?
Nein. Es geht nicht um Verzicht, sondern darum, dass du wieder entscheidest, wann du es in die Hand nimmst. Wir unterscheiden gemeinsam, welche Nutzung dir nützt und welche einfach passiert.
Was mache ich, wenn ich erst merke, dass ich schon kaue?
Das ist am Anfang ganz normal. Auch spätes Bemerken zählt: Du unterbrichst, führst die Gegenreaktion aus und machst weiter. Mit etwas Übung rückt der Moment des Bemerkens oft nach vorn.
Hilft das auch gegen Aufschieben?
Aufschieben ist ebenfalls eine Gewohnheit mit Auslöser – meist ein unangenehmes Gefühl beim Gedanken an die Aufgabe. Wir arbeiten hier vor allem mit mentalem Kontrastieren und einem Wenn-dann-Plan für den ersten, sehr kleinen Schritt.
Warum findet das Coaching online statt?
Deine Gewohnheiten laufen am Schreibtisch, auf dem Sofa oder im Bett ab – also zu Hause, nicht in einer Praxis. Wenn du die neue Reaktion dort übst, wo der Auslöser tatsächlich auftaucht, ist der Weg in den Alltag kürzer. Und du kannst in der Sitzung direkt zeigen, wo dein Handy sonst liegt.
Auf einen Blick
Vorgespräch
kostenlos, 15 Minuten, per Telefon oder Video
Paket
Fokus: 2 Sitzungen · Begleitung: 2 Sitzungen plus Extras
Begleitung
Persönliche Trance-Aufnahme, 3 Fragen per Nachricht innerhalb von 4 Wochen und ein 15-Minuten-Call vor deinem wichtigen Moment
Inklusive
Enthalten sind die Selbsthypnose und ein Trance-Audio zum Unterbrechen des Autopiloten; im Paket „Begleitung“ zusätzlich eine persönliche Trance-Aufnahme zu deiner Gewohnheit, drei Fragen per Nachricht innerhalb von vier Wochen und ein 15-Minuten-Call.
Ort
online per Video, werktags 10–18 Uhr
Investition in dich
Fokus 490 € · Begleitung 790 € · Upgrade nach der ersten Sitzung für 300 € · weitere Sitzungen zubuchbar
So läuft es ab
1. Vorgespräch: Wir klären, ob das Coaching zu dir passt.
2. Fragebogen: Du beschreibst kurz dein Anliegen und die Situationen, um die es dir geht.
3. Sitzung 1: Wir schauen genau auf deine Situationen, dann folgt die Hypnose. Du gehst mit einer ersten Übung nach Hause.
4. Zwischen den Sitzungen: Du übst mit deinem Trance-Audio und mit Selbsthypnose. Mit dem Paket Begleitung kannst du mir zusätzlich Fragen schreiben.
5. Sitzung 2 nach 10–14 Tagen: Wir festigen, was gut läuft, und arbeiten an dem, was noch hakt. Jeder Mensch ist anders – reichen dir zwei Sitzungen nicht, buchst du einfach weitere dazu.
Lass uns in 15 Minuten klären, ob das Coaching zu dir passt.
Unverbindlich, per Telefon oder Video – und direkt mit mir.
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Thorsten Kistner
Hypnose- & NLP-Coaching
makemebelieve UG (haftungsbeschränkt)
Römerstr. 7 · 80801 München
Sitzungen online im DACH-Raum
Hypnose-Coaching ist keine Heilbehandlung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Krankheiten. Ergebnisse sind individuell, es gibt keine Erfolgsgarantie.