Coaching bei Alltagsängsten · online aus München
Ängste im Alltag: Wenn Angst vor Fehlern oder Neuem dich ausbremst
Kurz gesagt
Hypnose-Coaching für Menschen, die im Grunde gut zurechtkommen, aber merken, dass die Angst vor Fehlern, Kritik oder Neuem sie immer wieder kleiner macht, als sie sind. Wir schauen, was deine Angst schützen will, und üben, wie du trotzdem handelst. Online per Video – von dort, wo du dich wohlfühlst.
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Alltagsangst ist selten dramatisch – sie zeigt sich eher als leises Zurückweichen.
Du hast eine gute Idee für das Projekt, sagst sie im Meeting aber nicht, weil sie vielleicht doch nicht ganz durchdacht ist.
Das Gespräch mit deiner Mitbewohnerin über den Abwasch schiebst du seit Wochen vor dir her.
Die Stellenanzeige, die genau zu dir passt, ist seit zwei Monaten als offener Tab in deinem Browser.
Du sagst beim Umzug eines Bekannten zu, obwohl dein Wochenende längst voll ist.
Der Gedanke, dich selbstständig zu machen, ist seit Jahren da – und jedes Mal kommt ein neues „Aber“.
Angst ist ein Schutzsignal, und oft hat sie dir früher gute Dienste geleistet. Manchmal ist sie nur lauter, als die Situation es verlangt.
Was dahintersteckt
Angst bewertet Situationen schneller als der Verstand: Sie meldet sich, wenn etwas schiefgehen, du abgelehnt werden oder die Kontrolle verlieren könntest. Im Alltag führt das oft zu Vermeidung – du sagst lieber nichts, wartest noch ab, machst es lieber selbst. Kurzfristig entlastet das, langfristig bestätigt es der Angst, dass die Situation tatsächlich gefährlich war.
Deshalb hilft es selten, dir zu sagen, dass die Angst unbegründet ist – sie hört weniger auf Argumente als auf Erfahrungen. Hypnose setzt an Erwartung, Vorstellung und Selbstregulation an: Im fokussierten Zustand kannst du eine Situation innerlich anders erleben, deinen Körper beruhigen und einen neuen Umgang proben, bevor du ihn im echten Leben ausprobierst. So kann aus Vermeiden allmählich ein Schritt nach vorn werden.
Dein Zielbild · Mutig im Alltag
Du als mutiger Mensch im Alltag
Ein neuer Termin steht an, etwas Unbekanntes wartet, und du spürst die Aufregung – und gehst trotzdem los. Du merkst, dass du mit dem Gefühl umgehen kannst, statt ihm auszuweichen. Du bist jemand, der seinem Leben mit Mut begegnet.
Du nimmst Unsicherheit wahr und handelst trotzdem.
Du hast eine Ruhe-Technik, die du jederzeit nutzen kannst.
Du traust dir Schritt für Schritt mehr zu.
In der Hypnose üben wir den mutigen Schritt im Kopf, damit er sich im Alltag schon ein Stück vertraut anfühlt.
Woran wir in den Sitzungen arbeiten
01
Verstehen, was die Angst will
Zuerst geht es darum, was deine Angst eigentlich verhindern möchte: Blamage, Ablehnung, Streit, Kontrollverlust. Mit Teilearbeit geben wir dem ängstlichen Anteil eine Stimme, ohne ihm das Steuer zu überlassen.
02
Den richtigen Schwerpunkt finden
Alltagsangst hat viele Gesichter: Angst vor Fehlern, vor Kritik und Ablehnung, Konflikte ansprechen, Angst vor Veränderung, Mut zur Selbstständigkeit oder Nein sagen. Wir wählen den Bereich, der dich gerade am meisten ausbremst, und arbeiten dort konkret weiter.
03
Abstand zum inneren Film
Viele Ängste leben von einem inneren Film, in dem alles schiefgeht. In Trance lernst du, diesen Film kleiner, ferner oder blasser werden zu lassen und ihm ein anderes Ende zu geben – alltagsnah, ohne in belastende Erinnerungen zu gehen.
04
Den ersten Schritt proben
Mit mentalem Kontrastieren klärst du, was du dir wünschst und was dich konkret aufhält. Daraus wird ein kleiner, machbarer Schritt mit Wenn-dann-Plan, den du erst in Trance probst und dann im Alltag ausprobierst.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Denk an Sabine, frisch beförderte Teamleiterin, die abends über Mails grübelt und sich in Meetings auffällig zurückhält. Im Vorgespräch wird deutlich, dass sie keine Angstanfälle hat, sondern einen ständigen inneren Kommentar, der jede Entscheidung infrage stellt. In der ersten Sitzung geben wir diesem vorsichtigen Teil Raum und finden heraus, dass er sie vor dem Gefühl schützen will, der neuen Rolle nicht gewachsen zu sein. In der Übungszeit nutzt sie die Selbsthypnose vor den Montagsmeetings und probiert einen kleinen Schritt aus: einen Vorschlag einzubringen, ohne ihn vorher dreimal abzusichern. In der zweiten Sitzung schauen wir, was dabei passiert ist, und vertiefen den Bereich, der sich als wichtigster herausstellt. Danach bringt sie im Montagsmeeting regelmäßig einen Vorschlag ein und nutzt vorher den Lautstärkeregler. Ein ausgedachtes Beispiel – jeder Verlauf ist anders.
Deine Übung für zu Hause
Der Lautstärkeregler
Wenn du merkst, dass sich die Angst meldet, setz dich hin, schließ die Augen und nimm wahr, wo im Körper du sie spürst. Stell dir einen Regler vor, der ihre Lautstärke anzeigt, und dreh ihn mit jedem Ausatmen ein kleines Stück herunter – nicht auf null, sondern auf ein Maß, das zur Situation passt. Frag dich dann, welcher kleinste nächste Schritt jetzt möglich ist. Die Übung eignet sich vor Gesprächen, Entscheidungen und allen Momenten, in denen du sonst ausweichen würdest.
Was du mitnimmst
Ein klareres Verständnis davon, wovor deine Angst dich schützen will und wann sie übertreibt.
Eine Selbsthypnose, mit der du die Lautstärke deiner Angst im Alltag bewusst herunterregeln kannst.
Einen konkreten ersten Schritt mit Wenn-dann-Plan für eine Situation, der du bisher ausgewichen bist.
Warum das funktionieren kann
Das Coaching setzt an Mechanismen an, die gut untersucht sind: Positive Erwartung ist ein zentraler Wirkfaktor bei Hypnose (Kirsch), und eine Stanford-Studie zeigte, dass sich in Trance messbar verändert, wie das Gehirn Aufmerksamkeit lenkt (Jiang et al. 2017). Meta-Analysen zeigen außerdem, dass Hypnose zusätzlich zu verhaltensorientierten Methoden besser abschneidet als diese Methoden allein (Kirsch et al. 1995; Ramondo et al. 2021). Genau diese Kombination nutzen wir: Trance, um den inneren Film zu verändern, und für deinen ersten Schritt mentales Kontrastieren mit Wenn-dann-Plan, das die Zielerreichung erhöht (Wang et al. 2021). Selbsthypnose wirkt besonders, wenn du sie als Fähigkeit übst (Eason & Parris 2019) – mit dem Lautstärkeregler hast du dafür ein Werkzeug für jeden Tag.
Für wen das Coaching passt – und wann ich weiterverweise
Das Coaching richtet sich an Menschen mit Alltagsängsten, die ihr Leben grundsätzlich gut bewältigen und gezielt mutiger werden wollen. Angststörungen, Panikattacken, Phobien, Zwänge oder eine Angst, die dich über Wochen stark einschränkt, dir den Schlaf raubt oder dich zunehmend zurückziehen lässt, gehören in ärztliche oder psychotherapeutische Hände – erste Anlaufstellen sind deine Hausärztin oder eine psychotherapeutische Sprechstunde. Das gilt auch, wenn du unsicher bist, auf welcher Seite dieser Grenze du stehst. Im kostenlosen Vorgespräch sprechen wir das offen an, und wenn Coaching nicht das Richtige ist, sage ich dir das.
Häufige Fragen
Woran merke ich, ob meine Angst „Alltag“ ist oder mehr?
Ein Anhaltspunkt: Alltagsangst ist unangenehm, aber du kannst trotzdem arbeiten, schlafen und deine Beziehungen pflegen. Wenn die Angst dein Leben über längere Zeit bestimmt, plötzliche Angstanfälle auftreten oder du viele Situationen ganz meidest, lass das bitte ärztlich oder psychotherapeutisch abklären.
Welche Unterthemen gibt es?
Es gibt eigene Seiten zu Angst vor Fehlern, Kritik & Ablehnung, Konflikte ansprechen, Angst vor Veränderung, Mut zur Selbstständigkeit und Nein sagen. Wenn du dich in mehreren wiedererkennst, starten wir mit dem Bereich, der dich am meisten ausbremst.
Soll die Angst danach ganz weg sein?
Nein, und das wäre auch nicht sinnvoll – Angst schützt dich in echten Gefahrensituationen. Ziel ist, dass sie wieder im Verhältnis zur Situation steht und du entscheidest, was du tust, nicht sie.
Warum online – gerade wenn mir Neues Angst macht?
Weil du nicht erst an einen fremden Ort fahren musst, um über deine Angst zu sprechen. In vertrauter Umgebung fällt es vielen leichter, sich auf die Trance einzulassen, und der ruhige Zustand verknüpft sich mit dem Ort, an dem du ihn im Alltag brauchst.
Muss ich über alte, belastende Erlebnisse sprechen?
Nein. Das Coaching schaut nach vorn und auf konkrete Situationen von heute. Wir gehen nicht in belastende Erinnerungen und machen keine Rückführung.
Einzelne Themen
Auf einen Blick
Vorgespräch
kostenlos, 15 Minuten, per Telefon oder Video
Paket
Fokus: 2 Sitzungen · Begleitung: 2 Sitzungen plus Extras
Begleitung
Persönliche Trance-Aufnahme, 3 Fragen per Nachricht innerhalb von 4 Wochen und ein 15-Minuten-Call vor deinem wichtigen Moment
Inklusive
Du lernst Selbsthypnose für Momente, in denen die Angst lauter wird als nötig, und erhältst ein Trance-Audio zum Thema Mut im Alltag; im Paket Begleitung kommt eine persönliche Aufnahme für deine konkrete Situation hinzu.
Ort
online per Video, werktags 10–18 Uhr
Investition in dich
Fokus 490 € · Begleitung 790 € · Upgrade nach der ersten Sitzung für 300 € · weitere Sitzungen zubuchbar
So läuft es ab
1. Vorgespräch: Wir klären, ob das Coaching zu dir passt.
2. Fragebogen: Du beschreibst kurz dein Anliegen und die Situationen, um die es dir geht.
3. Sitzung 1: Wir schauen genau auf deine Situationen, dann folgt die Hypnose. Du gehst mit einer ersten Übung nach Hause.
4. Zwischen den Sitzungen: Du übst mit deinem Trance-Audio und mit Selbsthypnose. Mit dem Paket Begleitung kannst du mir zusätzlich Fragen schreiben.
5. Sitzung 2 nach 10–14 Tagen: Wir festigen, was gut läuft, und arbeiten an dem, was noch hakt. Jeder Mensch ist anders – reichen dir zwei Sitzungen nicht, buchst du einfach weitere dazu.
Lass uns in 15 Minuten klären, ob das Coaching zu dir passt.
Unverbindlich, per Telefon oder Video – und direkt mit mir.
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Thorsten Kistner
Hypnose- & NLP-Coaching
makemebelieve UG (haftungsbeschränkt)
Römerstr. 7 · 80801 München
Sitzungen online im DACH-Raum
Hypnose-Coaching ist keine Heilbehandlung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Krankheiten. Ergebnisse sind individuell, es gibt keine Erfolgsgarantie.